Sapir-Whorf-Hypothese Sprache ist Denken in Kategorien von Weltsichten


SPRECHEN IST DENKEN


Denken ist Sprechen, ist das "innere Gespräch der Seele mit sich selbst", wie es Platon (Sophistes) formulierte.

Gast:  "Also Gedanken und Rede sind dasselbe, nur das dass innere Gespräch der Seele mit sich selbst, was ohne Stimme vor sich geht, von uns ist Gedanke genannt"


Emotionen sind für das menschliche Leben und Erleben konstitutive Phänomene:


Sie bestimmen maßgeblich unsere Bewusstseins-, Denk- und Handlungsprozesse.

Mittels der Sprache werden Emotionen ausgedrückt und benannt, geweckt, intensiviert oder generiert. Das vorliegende Buch zeigt, wie vielfältig die sprachlichen Möglichkeiten sind, unserer Gefühlswelt Ausdruck zu verleihen. Emotion wird zunächst als mehrdimensionales Kenntnis- und Bewertungssystem definiert und es wird ein integrativer Ansatz vorgestellt, demzufolge Sprache, Kognition und Emotion relevante Schnittstellen haben. Anhand innovativer Fallstudien werden die textuellen Manifestationen zentraler Gefühle erörtert, die eine besonders intensive Symbiose von Emotion und Sprache aufweisen: Angst, Trauer, Liebe, Verzweiflung und Hass.

Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schwarz-Friesel ist Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin

Die Vorstellung, Gedanken und Sprache seien ein- und dasselbe, ist gewissermaßen eine konventionelle Absurdität" meint Steven Pinker (2001, S. 67 f). Der Geist denkt vielmehr 'mentalesisch', in einer 'Gedankensprache', so Pinker.

Sprache hat nur eine Art von Zulieferfunktion für den Geist. Die Wahrnehmung von Sprache vermittelt Inhalte mit denen dann gedacht wird (aber unsprachlich, eben "mentalesisch"!) Und dann braucht man die Sprache wieder für den Abtransport der Fertigprodukte: Das was man sich ausgedacht hat, muß gewöhnlich irgendwie mitgeteilt, also gesagt oder aufgeschrieben werden.


Aber das "eigentliche" Denken findet unsprachlich, "mentalesisch", statt. Und diese Auffassung teilt Pinker z.B. mit Albert Einstein: "Die Worte oder die Sprache, in schriftlicher oder gesprochener Form, scheinen in meinem Denkmechanismus keine Rolle zu spielen".

Theorie und Forschung / Kognition / Denken und Problemlösen

Denken ist ein Produktionsprozess. Es produziert Pläne und "Weltsichten".


Die Sapir-Whorf-Hypothese st eine Annahme aus der Sprachwissenschaft (Linguistik), der zufolge die Sprache das Denken formt. Sie wurde postum abgeleitet aus Schriften von Benjamin Lee Whorf (1897–1941), der sich wiederum auf seinen Lehrer Edward Sapir (1884–1939) berief. Den Ausdruck „Sapir-Whorf-Hypothese“ führte 1954 der Sprachwissenschaftler und Anthropologe Harry Hoijer (1904–1976) ein.

Die Hypothese versucht eine Antwort auf die Frage zu finden, ob und wie eine bestimmte Sprache mit ihren grammatikalischen und lexikalischen Strukturen die Welterfahrung der betreffenden Sprachgemeinschaft vorbestimmt.


Es gibt Menschen und Gruppen mit Weltsichten, wie bei z.B. den "DIE GRÜNEN" (Die antideutsche Ideologie Volltext) und wie wir in den letzten Tagen mit der islamistischen HAMAS (Intifada Charta der Palästinenser) erleben, die fühlen, denken und sprechen mit Verachtung und Hass - aus Gedanken werden Worte, aus Worten werden ( denken - sprechen - handeln)  Taten der Rache


DER ISLAMISCHE JUDENHASS


In den vergangenen Tagen kam es bereits zu Attacken auf Synagogen in Deutschland, das eskalierte nun gestern weiter: Mit türkischen, tunesischen, algerischen und palästinensischen Fahnen versammelte sich ein antisemitischer Mob vor einer Synagoge in Gelsenkirchen und skandierte „Scheiß Juden“ und „Kindermörder Israel“. Mitten in Deutschland!

Bericht zum JudenhassIsraels Blick auf europäischen Antisemitismus

Das Forum gegen Antisemitismus beobachtet von Jerusalem aus Judenhass in aller Welt. Fast 80 Prozent der antisemitischen Straftaten in Europa werden demnach von muslimischen Einwanderern begangen. Mit Blick auf Deutschland gibt es besondere Sorgen.