Versehendlich Grün, erst Baerbock dann Özdemir - wer noch?

Nach Grünen-Chefin Baerbock hat auch Ex-Parteichef Cem Özdemir dem Bundestag Sonderzahlungen nachgemeldet. Özdemir habe im Mai Weihnachtsgeld 2014 bis 2017 in Höhe von insg 20 580,11 Euro nachgemeldet. Auch bei ihm sei es „versehentlich“ nicht erfolgt

Bei ihm fing es an: Am Wochenende kam die Meldung auf, dass Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, seit 2005 seine Zweitwohnung in Berlin nicht angemeldet hatte. Er hat also nicht wie vorgesehen eine Steuer auf diese Wohnung gezahlt, sie hätte etwa fünf Prozent der Miete betragen. Mittlerweile hat er 2.475 Euro nachgezahlt, doch das Image des jungen Hoffnungsträgers der Grünen ist angekratzt.


Neben Hofreiter hielten es nach einer internen Überprüfung noch sechs weitere Abgeordnete eher locker mit der Steuer für den Zweitwohnsitz. Jetzt gehen die Grünen in die Offensive und veröffentlichten eine Liste mit den Fällen und den jeweils säumigen Summen. Demnach hat auch die Abgeordnete Maria Klein-Schmeink seit 2009 ihre Zweitwohnung in Berlin nicht angemeldet und seitdem keine Steuer dafür gezahlt. Sie soll die fällig gewordenen 1.164 Euro bereits nachgezahlt haben. Eine prominente Vertreterin der Grünen, die ihren Zweitwohnsitz bisher nicht für meldenswert hielt, ist Sylvia Kotting-Uhl – hier im Bild wirbt sie noch für grünen Feierabend in ihrer Heimat. Die ehemalige baden-württembergische Landesvorsitzende und Atomkraft-Expertin hat ebenfalls seit 2005 ungemeldet in Berlin gewohnt. Nun soll sie nach Angaben den Grünen die fälligen 2.500 Euro Steuern „umgehend nachzuzahlen.

Allerdings zeigen die Fälle von Hofreiter bis Kotting-Uhl, dass nicht nur Neulinge im Bundestag die Regelung nicht kennen oder wissentlich missachten. Harald Terpe, hier rechts neben Jürgen Trittin, hat bei seinem Einzug in den Bundestag 2005 seine Zweitwohnung nicht angemeldet und das auch bis zu seiner Heirat und damit verbundenen Steuerbefreiung 2010 nicht nachgeholt. 

KEINE STEUER FÜR DIE ZWEITWOHNUNG  Diese Grünen haben nicht gezahlt

Wenige Studien liefern zuverlässige Ergebnisse

Von den 1.014 identifizierten Studien, in denen neurokognitive Funktionen bei Cannabiskonsumenten und -konsumentinnen untersucht wurden, konnten lediglich 15 Studien methodische Kriterien erfüllen, die zuverlässige Ergebnisse hervorbringen. Diese 15 Studien umfassen 704 Cannabis-Langzeitkonsumierende und 408 Nicht-Konsumierende. In den neurokognitiven Untersuchungen wurden z. B. die Reaktionszeit, das Lernvermögen, Gedächtnis und Aufmerksamkeit untersucht.

Keine Gehirnschäden 

aber beeinträchtigte Lern- und Gedächtnisleistungen


Gehirne von Kindern und Jugendlichen sind verletzlicher

Grant weist darauf hin, dass die Ergebnisse nur für Erwachsene gelten. Es müsse davon ausgegangen werden, dass das sich entwickelnde Gehirn von Kindern und Jugendlichen sehr viel verletzlicher ist und schädliche Einflüsse des Cannabiskonsums daher nicht auszuschließen seien.